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Fussgängerbrücken aus Metall an den Bahnhöfen der CEVA

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In der Stadt Genf sind fünf Bahnhöfe an der neuen transnationalen Eisenbahnstrecke Cornavin – Eaux-Vives – Annemasse (CEVA) gebaut worden, die den Bahnhof Genf-Cornavin in der Schweiz mit dem Bahnhof Annemasse in Frankreich verbindet.

Die Gebäude der fünf Bahnhöfe sind nach demselben architektonischen Muster gebaut worden, damit ein eindrückliches Bild erzielt wird. Dieses Muster basiert auf grossformatigen Glasbausteinen (5.40 m x 2.70 m), die von einer Metallstruktur mit 5.40 m Rasterlänge gehalten werden. Der Glasbaustein ist als Elemente der Fassade, des Dachs und des Fussbodens ausgeformt. Da die Metallstruktur innerhalb der Dicke des Glasbausteins liegt, ist deren optische Auffälligkeit reduziert.

Die Fussgängerbrücken der Haltestellen Carouge-Bachet, Champel-Hôpital und des Bahnhofs Genf – Eaux-Vives haben Spannweiten zwischen 16 m und 19 m bei einer Breite von 5.40 m. Die tragenden Balken sind zusammengesetzte, geschweisste Kästen mit einer Breite von 120 mm, deren statische Höhe zwischen 1 m und 1.20 m liegt. Eine sekundäre Konstruktion, die aus 2.70 m entfernten Kästen besteht, trägt die Glasbausteine des Fussbodens. Die horizontale Stabilität wird durch diese Querverbindungen sichergestellt.

Die konstruktive Analyse ist mit 3D-Modellen der Finiten-Elemente erfolgt. Durch dynamische Berechnungen konnte die Anfälligkeit für Erdbeben, Wind und dynamische Belastung durch Fussgänger bemessen werden. Da die Metallstrukturen Glasbausteine tragen, sind Verformungen kritisch. Die auskragenden Elemente und die Wandelemente werden durch Wind besonders belastet.

Das ästhetische Kriterium ist beim Zusammenbau der Metallprofile berücksichtigt worden.

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Projektteam

Bernard Adam

Mitglied der Geschäftsleitung - Projektleiter - Bauingenieur

Karte Lokalisation

Genève (GE)